So laufen die Kurse ab
Von der Anfrage bis zum Brevet in sechs Schritten. Das gilt für alle Kurse nach IDF-Standard.
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Anfrage und Voraussetzungen
Du schreibst mir, welcher Kurs dich interessiert, dein höchstes Brevet und ungefähr wie viele Tauchgänge du hast. Wir prüfen gemeinsam die Voraussetzungen und legen Termine und Ort fest. Gleichwertige Brevets anderer Organisationen werden anerkannt.
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Tauchtauglichkeit
Vor Kursbeginn füllst du die IDF-Gesundheitserklärung aus. Eine tauchärztliche Untersuchung wird empfohlen und ist Pflicht, sobald die Erklärung Fragen offenlässt.
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Theorie
Du erhältst das IDF-Handbuch als E-Book oder gedruckt. Es fasst das Wichtigste kompakt zusammen, im Unterricht vertiefen wir die Themen. Alternativ lernst du per E-Learning im IDF Student Panel. Ziel ist, dass du verstehst, was beim Tauchen passiert, und nicht nur Abläufe nachmachst.
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Tauchgänge
Im Wasser betreue ich höchstens 3 Teilnehmende gleichzeitig, bei Twinset und Sidemount höchstens 4. Jede Übung wird direkt betreut und bewertet, Rettungs- und Selbstrettungsübungen gehören zu jedem Kurs. Getaucht wird zwischen Sonnenauf- und Sonnenuntergang, an Plätzen, an denen ich alle jederzeit im Blick habe. In Schweizer Seen reichen dafür oft schon 5 m Sicht. Du loggst jeden Tauchgang am selben Tag.
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Online-Prüfung
Zum Abschluss legst du die Theorieprüfung online im IDF Student Panel ab.
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Brevet
Du erhältst dein IDF-Brevet digital in der IDF-App (Android und iOS), auf Wunsch zusätzlich als Plastikkarte. In der App führst du auch dein digitales Logbuch.
Über IDF
Die International Diving Federation (IDF) ist eine europäische Tauchausbildungsorganisation mit Ursprung in Polen, gegründet 2015. Sie entstand als Antwort auf eine Tauchbranche, in der individuell zugeschnittene Kurse, Rettungsübungen und aktuelle Lehrmittel immer seltener wurden.
Ihr Leitsatz lautet «Safety First!», ihre Mission: Instruktor:innen unterstützen und sich um Taucher:innen kümmern. Das Kursangebot reicht von Junior und Open Water über Tec, CCR und Cave bis zur Ausbildung von Instruktor:innen, dazu gibt es Programme für Adaptive Diving, Public Safety und Freediving.
Die Kursangaben auf dieser Seite folgen den IDF-Standards. Alle Kurse sind auch nach SDI/TDI-Standards möglich, dort können Voraussetzungen und Umfang abweichen.
Rettung in jeder Stufe
Jeder Kurs, schon ab Open Water, enthält Rettungs- und Selbstrettungsübungen. Rettung wird nicht auf einen einzelnen Rescue-Kurs verschoben, den viele nie machen.
Mehr Tauchgänge, gründliche Planung
IDF-Kurse beinhalten überdurchschnittlich viele Tauchgänge, und auf eine sorgfältige Tauchgangsplanung wird grosser Wert gelegt.
Verstehen statt nachmachen
Fundierte Theorie und aktuelle Lehrmittel: Ziel sind bewusste Tauchende, die verstehen, was unter Wasser passiert, statt nur Abläufe zu wiederholen.
Keine Abkürzungen
IDF lehnt «Zero to Hero»-Programme ab. Wer technisch tauchen will, bringt über Master Fundamentals oder Master Deep Diver solide Grundlagen mit.
Aus Unfällen lernen
Unfälle werden offen analysiert statt unter den Teppich gekehrt, inklusive der menschlichen Faktoren (Human Factors).
Kurse nach Mass
IDF-Instruktor:innen sind unabhängig und an keine Tauchbasis gebunden. Die Standards legen verbindliche Mindestanforderungen fest. Darüber hinaus kann ich jeden Kurs auf dich zuschneiden.
Rebreather nach ISO
Die CCR-Standards basieren auf ISO 24805, ISO 24806 und ISO 24807, mit klaren Grenzen für PO₂, Gasdichte, END und Bailout-Mengen. IDF ist zudem die Ausbildungsorganisation für den S7.
Digital
E-Learning und Online-Prüfung im Student Panel, Handbücher als E-Book, Brevets und Logbuch in der IDF-App für Android und iOS.